Ich habe Wandbilder im Hotel La Fonda in der spanischen Stadt Benalmádena gemalt.
Das Hotel ist ein stimmungsvolles Boutique-Hotel, das in den Berg gebaut wurde und eine charakteristische Architektur aufweist, die ursprünglich vom kanarischen Künstler César Manrique entworfen wurde. Es liegt mitten in der Altstadt, wo enge Gassen, weiße Fassaden und historische Details eine besondere Ruhe und ein Gefühl von Zeitlosigkeit schaffen.
Der Ort birgt nicht nur architektonische Geschichte, sondern auch eine persönliche Erzählung. Der Eigentümer, Lars Seier Christensen, hat über mehrere Jahrzehnte eine Verbindung zur Gegend gehabt und ist immer wieder zurückgekehrt. Mit der Übernahme des Hotels ist es zu einer Möglichkeit geworden, der Stadt etwas zurückzugeben, die im Laufe der Zeit den Rahmen für viele Aufenthalte bildete.
Heute befindet sich das Hotel in einer behutsamen Entwicklung, in der daran gearbeitet wird, den besonderen Charakter des Ortes zu verfeinern und zu stärken. Neue Möbel, Kunst, Pflanzen und Materialien werden mit Respekt vor der ursprünglichen Architektur hinzugefügt, so dass das Gesamtbild erhalten bleibt und sich gleichzeitig weiterentwickelt.
Das Hotel selbst ist voller Details und Räume, die sich auf unerwartete Weise öffnen. Licht, Schatten, Innenhöfe und verschiedene Ebenen schaffen eine fast organische Bewegung durch den Ort. Meine botanischen Wandbilder wurden geschaffen, um sich in dieses Gesamtbild einzufügen – im Zusammenspiel mit Säulen, lebenden Pflanzen und den schönen, traditionellen spanischen Fliesen.
Der Ausgangspunkt für die Werke war der Wunsch, die Natur in die Räume hineinwachsen zu lassen. Die gemalten Formen spiegeln und verlängern die organischen Elemente, die bereits in der Hotelarchitektur und -bepflanzung vorhanden sind, so dass die Grenze zwischen drinnen und draußen fließender wird. Die Farben sind auf die warmen Töne und Materialien des Ortes abgestimmt, so dass die Gemälde als natürlicher Teil des Raumrhythmus wahrgenommen werden.
Die Arbeit war ein Balanceakt zwischen dem Hinzufügen von Neuem und dem Respektieren dessen, was bereits vorhanden ist. Eine Begegnung zwischen meiner eigenen Bildwelt und einem Ort mit einer starken Identität – wobei das Ziel war, ein Ganzes zu schaffen, das sich sowohl ruhig als auch lebendig und in der Umgebung verankert anfühlt.